Schotterpiste in Namibia. So sehen Straßen in Namibia aus.

Ein Jahr Auszeit in Afrika

Diese Beiden haben wir mit dem Afrika-Fieber infiziert!

Ein Jahr Auszeit in Afrika - ein Traum. Als uns die Nachricht unserer ehemaligen Kundinnen erreicht hat, dass Sie diesen Afrika-Traum gerade leben, haben wir uns sehr gefreut und gleich gefragt, ob Sie Ihnen hier davon erzählen wollen.

Ein ganzes Jahr durch Afrika: Südafrika - Namibia - Botswana - Sambia - Malawi

Gastbeitrag: www.giraffe13.de

 

Wer sind die beiden Afrika-Reisenden? ...fragen Sie sich nun sicherlich. Das sind Stefanie, Journalistin und "Nerd by Nature" und Birgit, Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, die hier für Sie den Gast-Blogbeitrag schreibt. Die beiden leben eigentlich in München, reisen seit 2007 gemeinsam und seit Dezember 2016 sind Sie zusammen mit Ihrem "Landy" unterwegs durch Süd- und Ostafrika. 

Die beiden Bloggerinnen Stefanie und Birgit am Kag Argulhas

Die ersten Reisen nach Afrika

Stefanie zog es schon immer nach Afrika, ich habe mich mitreißen lassen. Und 2009 war es dann soweit: wir betraten zum ersten Mal afrikanischen Boden. Herr Brunner von afrika tours individuell GmbH stellte uns damals eine wunderbare Namibiarundreise zusammen. Im Mietwagen von Lodge zu Lodge. Von Windhoek ging es über den Spreethogtepass in die Berge. Oben angekommen blickten wir zum ersten Mal in die endlose Weite der Namibwüste. Kein Mensch weit und breit. Kein einziges Geräusch. Nur ein sanftes Grollen. In dieser Stille hört man den Wind kommen. Ein unvergesslicher Moment. Es blieb ein Urlaub der Superlativen. Die roten Sossusvleidünen, Delfine im Atlantik, Wüstenelefanten im Damaraland und schließlich die erste Safari. Im Etosha Nationalpark. Zebras, Antilopen, Nashörner und Löwen. Und die ersten Giraffen in freier Wildbahn.

Leopard gesichtet auf Safari in Botswana Hyaene in der EtoschePfanne in Namibia Nashornbaby und -Mama auf der Nationalparkstrasse direkt vor uns in Südafrika zwei Löwen-Männchen kämpfen mit wehenden Mähnen Ausssicht über die Weiten Afrikas

ein Jahr in Afrika - der Traum wird wahr

Uns war sofort klar: Davon wollen wir mehr. afrika tours individuell begleitete uns Stück für Stück auf dem Weg zum großen Traum immer weiter hinein nach Afrika. 2010 ging es nach Botswana, 2011 nochmal nach Botswana aber dieses Mal schon im Geländewagen mit Dachzelt und 2012 die zunächst letzte Reise nach Sambia und Malawi. Dann war es beschlossene Sache: wir planten ein ganzes Jahr Auszeit in Afrika.  

Wir haben den Gürtel enger geschnallt und unsere „blaue Elise“ gefunden, einen Land Rover Defender, den wir ganz nach unseren Vorstellungen selbst aus- und umgebaut haben. An einem kalten Märzabend saßen wir bei einem Gläschen Wein in unserer Küche und buchten ein One-Way-Ticket nach Kapstadt. Abflug am 8. Dezember 2016. Der Countdown lief. Es gab noch viel zu tun. Wir kündigten unsere Arbeitsstellen, fanden Untermieter und verschifften unsere blaue Elise im Container nach Kapstadt.

LandRover mit Dachzelt, ausgebaut für ein Jahr in Afrika

Seit einem guten halben Jahr sind wir nun unterwegs: Wir haben das süße Leben in Kapstadt genossen, unser Herz an die kleine Karoo verloren und die wunderbaren Drakensberge in Südafrika bestiegen. In Namibia sind wir durch tausend Erinnerungen unserer ersten Afrika-Reise, damals von afrika tours individuell, gereist. Wir besuchten die wilden Nationalparks Botswanas von der Zentralkalahari bis zum Okavango-Delta, haben mit Polizisten in Simbabwe über Sinn und Unsinn einiger Strafzettel diskutiert, in Sambia gelernt, wie man Zuckerrohr isst und am Malawisee entspannt.

Nun betreten wir in Tansania für uns Afrika-Neuland: Ostafrika. Gesetzt sind für unsere Route Ruanda, Uganda. Kenia wählt Anfang August seinen Präsidenten, hoffentlich ohne Krawalle. Da warten wir die Reiseplanung noch ab. Und dann muss sich zeigen, ob Äthiopien und Sudan zu bereisen sind. Denn wenn wir etwas über Afrika gelernt haben, dann, dass morgen schon alles anders sein kann. Im Guten wie im Schlechten. Das macht für uns einen Teil der Faszination dieser Länder aus.

Aussicht auf die Viktoriafälle mit Regenbogen brennendes Zuckerrohr auf dem Feld Markt in Mpika, einer bunten kleinen Stadt in Sambia

Versuchs mal mit Gemütlichkeit oder HAKUNA MATATA

Nach starken Regenfällen in Botswana dieses Jahr, standen wir am Südeingang zum Moremi-Nationalpark. Ein Reisender hielt uns auf und warnte uns. Wir sollten nicht in den Norden fahren, dort stehe immer noch alles unter Wasser und man könne den Kwhaifluss nicht überqueren. Also fragten wir den Parkranger um Rat. Der sagte, wir sollen uns am Nordeingang nach dem Weg erkundigen. Er sei sich sicher, es gebe einen. Mit etwas Suche und Nachfragen im Dorf fanden wir dann auch eine kleine Holzbrücke, die unserer Elise standhielt und uns ans Ziel brachte. So rasch sich hier die Dinge ändern mögen, so schnell und kreativ werden Lösungen gefunden.

Das empfinden wir als wahnsinnig inspirierend, seit es gelungen ist, den deutschen Perfektionismus links liegen zu lassen. So sind wir mittlerweile stolze Besitzer eines malawischen Dachgepäckträgers, an dem gefühlt fast alle Einwohner Mzuzus mitgearbeitet haben. Seitdem wissen wir, dass kein Problem unlösbar ist. Wir sind flexibler geworden. Und geduldiger. Und wir sind dankbar für all die neuen Erfahrungen auf diesem wunderbaren Kontinent. Diese Dankbarkeit wollen wir teilen, zum Beispiel mit Geldern für Ärzte ohne Grenzen. Mehr zur Spendenaktion und unseren bestandenen Abenteuern im südlichen Afrika von Südafrika, über Namibia und Botswana bis nach Malawi findet Ihr auf www.giraffe13.de.

LandRover in der Savanne Afrikas vor Giraffen Die Bloggerinnen Stefanie und Birgit von giraffe13.de

Wir sagen Danke für den tollen Gastbeitrag

Als wir diese Nachricht unserer ehemaligen Kunden erhalten haben, haben wir uns sehr gefreut. Natürlich ist es nicht alltäglich, dass mehrere von uns geplanten Reisen zu einm ganzen Jahr in Afrika führen. Umso mehr freut es uns, dass wir mit unseren schönen und gut geplanten Reisen dazu beitragen konnten, dass Stefanie und Birgit vom „Afrika-Fieber“ infiziert wurden. Es gehört viel Entdeckerlaune, Mut und Begeisterung dazu, eine solche „Expedition" und die eigenen Träume wahr werden zu lassen. Wir wünschen den Beiden noch weiterhin eine schönen Reise und freuen uns schon auf einen gemeinsamen Kaffee nach Ihrer Rückkehr mit hoffentlich vielen spannenden Geschichten.

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